Pflegestelle werden

Pflegestelle – Sprungbrett ins Leben

 

Das Motto der Hundehilfe Toskana e.V. lautet: Eine neue Chance!
Wir möchten den Hunden, die andernorts nicht (mehr) erwünscht sind, als Familienmitglieder, Mitbewohner und felligen Freunden ein besseres Leben in Deutschland ermöglichen. Viele Menschen sind glücklicherweise so mutig und vertrauensvoll, dass sie einen Hund direkt adoptieren. Quasi einmal auf unsrer Website entdeckt, verliebt und sofort entschieden – der/die muss es sein!

Wir haben aber vollstes Verständnis für alle, die erst einmal den anvisierten Vierbeiner auf Probe zu sich nehmen und das Zusammenleben testen wollen. In diesem Fall bietet sich das Konzept der „Pflegestelle“ perfekt an. Zusammen mit den AnsprechpartnerInnen der Hundehilfe werden geeignete Kandidaten ausgewählt und alle notwendigen Vorbereitungen bis hin zum Transport besprochen.
Der Hund auf Pflegestelle ist weiterhin als „unvermittelt“ auf der Hundehilfe Toskana Website zu finden und zwar unter der Rubrik „Hunde in Deutschland“. Die künftige Pflegestelle sollte sich also rechtzeitig melden, wenn sie ihren Pflegehund fest übernehmen möchte. Andernfalls wird er von uns an eine passende Familie weitervermittelt. Das geht dann manchmal sehr schnell – bis hin zu wenigen Tagen. Andere Rohperlen brauchen etwas länger, bis sie von „ihren“ Adoptiveltern entdeckt werden. In jedem Fall sollte eine Pflegestelle sich dazu bereit erklären, den Schützling so lange bei sich aufzunehmen, bis er fest vermittelt ist.
Pflegestellen sind aber noch viel mehr, als nur Durchlauferhitzer auf dem Weg zur Adoption. Ohne unsere tollen, zuverlässigen und liebevollen Pflegestellen hätten manche Hunde nicht überlebt. Es gibt immer wieder einzelne Hunde, die den harten, kräftezehrenden Alltag im italienischen Tierheim nicht gut verkraften und z.B. vor Kummer und Kälte abmagern.

Andere werden in der Gruppenhaltung gemobbt oder brauchen einfach das Gefühl, das Schlimmste überstanden zu haben, sich in Ruhe sammeln und sich endlich an freundliche Menschen binden zu können. Außerdem wagen viele Interessenten erst den nächsten Schritt, wenn der Hund bereits in Deutschland ist und sie ihn besuchen können, bevor sie sich für eine Adoption entscheiden. In vielerlei Hinsicht erhöht eine Pflegestelle also die Chancen auf eine feste Vermittlung.

Wer sich hier angesprochen fühlt und sagt, ja, ich möchte auch einem Hund zu seiner neuen Chance verhelfen, der oder die darf sich sehr gerne mit uns in Kontakt setzen:

info@hundehilfe-toskana.de

Denn auch wenn wir bereits mit einigen Stellen zusammen arbeiten, brauchen wir immer dringend weitere Hilfsbereite, die bei einem Engpass einspringen. Also fasst euch ein Herz – wir freuen uns auf euch!

Wer kann Pflegestelle werden?

Alle die Lust haben, ihre Zeit einem Hund aus dem Auslandstierschutz zu widmen und die sich auch dazu imstande sehen, die Kosten (z.B. Tierarzt und Futter) dafür zu tragen. Die Hunde aus dem Tierheim sind manchmal nicht stubenrein oder leinenführig, manche bringen Ängste mit.
Auch darauf sollte man sich und alle die noch mit im Haushalt wohnen, vorbereiten und die notwendigen Kenntnisse zur Hundehaltung haben.
Allerdings ist ein Pflegling eine tolle Lösung, wenn man sich einen Hund wünscht und einfach nicht darauf eingestellt ist, ihn Zeit seines Lebens zu behalten. Vielleicht weil man selbst noch eine größere Veränderung geplant hat (z.B. Umzug ins Ausland). Nur manchmal kommt es anders, als man denkt… und viele Pflegestellen sind schon zu glücklichen Adoptiveltern geworden.